Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Bildung und Erziehung, Wissenschaft und Forschung sowie der Volks- und Berufsbildung (a), durch Angebote und Entwicklung von Strukturen zur Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur sowie der Völkerverständigungsgedanke (b) und die Verbesserung der Situation von Kindern, Jugendlichen, Familien, Alten, Behinderten und benachteiligten Personen mit besonderer Berücksichti- gung von Migrantinnen und Migranten (c). a) Die Förderung von Bildung und Erziehung, Wissenschaft und Forschung sowie der Volks- und Berufsbildung soll durch niedrigschwellige Angebote der Lernförderung beispielsweise der Basiskompetenzförderung im Lesen, Schreiben und Rechnen für Kinder und Jugendli- che unterstützt werden. Beispielhaft zu nennen sind auch pädagogische Weiterbildungsangebote des Trä- gers zu pädagogischen Assistentinnen und Assistenten, in der Aus-, Fort- und Weiterbildung in pädagogi- schen Berufen wie dem Erzieher und in der durchgängigen Sprachförderung Deutsch als Zweitsprache auch mit berufsbezogenen Aspekten (z.B. Deutsch für pädagogische Berufe). Die Förderung der Wissenschaft und Forschung soll durch Durchführung von wissenschaftlichen Tagungen, Konferenzen und Seminaren, z.B. zu Gelingensbedingungen der Integration und des Sprachenlernens, interkulturelles Lernen, Basiskom- petenzen und Alphabetisierung unterstützt werden. Alle Forschungsergebnisse werden zeitnah veröffent- licht. b) Der Träger unterhält diverse Angebote zur Strukturförderung internationaler Gesinnung, der Tole- ranz auf allen Gebieten der Kultur sowie des Völkerverständigungsgedankens, z.B. eine Registerstelle zur Dokumentation rassistischen und diskriminierenden Verhaltens, aber auch interkulturelle Fortbildungen für soziale Einrichtungen und Veranstaltungen, Diskussionen, Lesungen zu Themen der Integration und des gesellschaftlichen Miteinanders. c) Die Situation von Kindern, Jugendlichen, Familien, Alten, Behinderten und benachteiligten Personen rnit besonderer Berücksichtigung von Migrantinnen und Migranten soll durch die Förderung der Jugendhilfe, durch die Förderung des Wohlfahrtswesens sowie durch die Förderung der Hilfe für Flüchtlinge unterstützt werden. Dabei sollen beispielsweise kostenlose Beratungsangebote und Sprachmittlungsdienste für Personen, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustands Unterstützung Dritter benötigen, umgesetzt werden. Die Angebote sind altersübergreifend, teilweise aufsu- chend, teilweise als begleitende Unterstützung bei staatlichen Einrichtungen, bei Ämtern, in Schulen und in Kitas. Durch eine hohe Anzahl verschiedener muttersprachlicher und fachlicher Kompetenzen beim Trä- ger, können eine Vielzahl verschiedener Fragestellungen unterstützend geklärt werden. Der Träger entwi- ckelt ein Konzept für die Förderung und den Betrieb von Modelleinrichtungen wie z.B. Einrichtung von Kindertagesstätten und Flüchtlingseinrichtungen, die nicht gewinnorientiert arbeiten und spezielle pädago- gische Konzepte des Situationsansatzes umsetzen, und begleitet die praktische Umsetzung. Selbsthilfegrup- 10.02.2025 Seite 1 von 3 - Wiedergabe des aktuellen Registerinhalts - Abruf vom 10.02.2025, 23:17 Amtsgericht Charlottenburg Ausdruck - Handelsregister Abteilung B - HRB 200872 B pen für Flüchtlinge werden organisiert und angeboten. Auch werden ambulante und stationäre Betreuungs- und Beratungsangebote von Kindern und Jugendlichen, Erwachsenen, Familien, Behinderten und Benach- teiligten (nach SGB Vlll und Xll), die nicht gewinnorientiert arbeiten und spezielle pädagogische Konzep- te des Situationsansatzes umsetzen, organisiert und durchgeführt. Zudem arbeitet der Träger regelmäßig und ehrenamtlich in Gremien (bezirklich und überbezirklich) als Interessenvertretung der Zielgruppen (z.B. Migrationsbeirat, Fachgruppe Schulbezogene Jugendarbeit, Arbeitskreis Flüchtlinge). Zur Verwirklichung ihrer gemeinnützigen Zwecke betreibt die Gesellschaft bildungs- und integrationsfördernde Einrichtungen, Maßnahmen und Projekte mit folgenden Schwerpunkten: a) Interkulturelle und interdisziplinäre Lern- und Weiterbildungsangebote, z.B. durch interkulturelle Fortbildungen. b) Förderangebote und ergänzende Lern- angebote in der Elementar-, Primar- und Sekundarstufe, z.B. an Schulen, in gemeinnützigen Flüchtlingsein- richtungen. c) Sprachkurse vorrangig zum Erlernen der deutschen Sprache im Niveau A1 bis C2, z.B. für das BAMF. d) Angebote zu Alphabetisierung und Grundbildung, z.B. in Kirchen, in Moscheen, in anderen gemeinnützigen Migrantenorganisationen. e) Sprach- und kulturmittelnde Angebote für Personen ohne aus- reichende Deutschkenntnisse, z.B. durch Integrationslotsen. f) Förderung der Gleichbehandlung, gegen Ras- sismus und Diskriminierung, z.B. durch die Dokumentation von diskriminierendem und rassistischem Ver- halten. g) Einrichtung von Projekten zur beruflichen Integration, z.B. Jobcoaching, Mentoringprojekte zum Berufseinstieg, berufliche Integration durch Praktika und Deutschförderung. h) Institutionalisierte Zusam- menarbeit mit anderen gemeinnützigen Bildungs- und integrationseinrichtungen, Universitäten, Hochschu- len und Forschungseinrichtungen, z.B. mit der Universität Hamburg in der Zusatzqualifizierung Alphabe- tisierung und als Mitgesellschafter der gemeinnützigen Gesellschaft zur Gründung der ZITAHochschule. i) Zeitnahe Publikationen zu den verschiedenen Lern- und Weiterbildungsangeboten sowie den Projekten des Trägers, z.B. zu Entwicklungen von Rassismus und Diskriminierung. Zur Durchführung dieser Angebo- te arbeitet die Gesellschaft national und international mit anderen gemeinnützigen Einrichtungen und Kör- perschaften des öffentlichen Rechts zusammen, z.B. der öffentlichen Verwaltung, Verbänden und Selbst- verwaltungsorganisationen der Wirtschaft, Migrantenorganisationen, Schulen und wissenschaftliche Ein- richtungen. Die Angebote der Gesellschaft orientieren sich in ihrer Ausrichtung am Werteverständnis des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.